Muskelkater vorbeugen und sanft lindern

Sind Sie auch schon mal am Tag nach einer Sporteinheit aufgewacht und konnten sich plötzlich vor Schmerzen kaum regen? Dann hatte Sie wohl auch der Muskelkater erwischt. Um dieses Phänomen ranken sich besonders viele verschiedene Meinungen, Mythen und Tipps. Aber was ist wirklich sinnvoll um seine Muskeln bei der Regeneration zu unterstützen?

Wir zeigen Ihnen 5 Schritte um Muskelkater vorzubeugen und die Schmerzen natürlich zu lindern:

Was ist eigentlich Muskelkater?

Muskelkater ist die Folge von zu hoher Belastung oder ungewohnter Bewegungen. Man geht davon aus, dass winzige Risse und Verletzungen in den Muskelfasern die Schmerzen hervorrufen. Das passiert besonders bei Abbremsbewegungen. Beim Bergabgehen ist daher das Risiko einen Muskelkater zu bekommen höher als beim Bergaufgehen. Gefährlich ist das ganze nicht. Die Muskeln regenerieren sich wieder vollständig und es bleiben keine Schäden zurück.

Helfen Medikamente gegen Muskelkater? :

Sollte es doch mal zum Muskelkater kommen, sind Schmerzmittel wenig hilfreich. Sie können zwar die Schmerzen kurzzeitig vermindern, wirken aber nicht gegen den Muskelkater an sich. Halten Sie sich lieber an unsere Tipps, um den Muskelkater vorzubeugen und zu lindern.

Wie kann ich Muskelkater entgegenwirken?

1. Intensität langsam steigern

Um dem Muskelkater im Vorhinein schon vorzubeugen, sollte das Training langsam und stufenweise gesteigert werden. So werden die Muskeln nicht überansprucht und das Risiko für einen Muskelkater ist geringer. Starten Sie also nicht direkt mit den schwersten Gewichten oder dem steilsten Berg beim Joggen, sondern geben Sie Ihren Muskeln Zeit sich an die Belastung zu gewöhnen. So können Sie einem Schmerz am nächsten Morgen vorbeugen. 

Ein Saunabesuch kann schmerzende Muskeln sanft regenerieren

2. In Bewegung bleiben

Ist der Muskelkater schon da, ist es eine gute Lösung, in deutlich geringerer Intensität weiter zu trainieren. Sie könnten Beispielsweise die Strecke die Sie am Vortag gejoggt sind, schnell gehen oder mit sehr leichten Gewichten weiter trainieren. Hören Sie auf Ihren Körper, der wird Ihnen schnell sagen wenn es zu intensiv ist. 

3. Mit Wärme behandeln

Erfahrungen von Sportlern zeigt auch, dass Wärme die Schmerzen des Muskelkaters deutlich lindern kann. Ein Saunabesuch kann deshalb sinnvoll sein und die Schmerzen deutlich lindern.
Aber auch ein Wärmekissen oder eine warme Dusche bzw. ein warmes Bad kann den Beschwerden entgegenwirken. Achten Sie darauf, dass der Muskel nicht auskühlt und tragen Sie immer lange Kleidung über der schmerzenden Stelle.

4. Den Körper mit Eiweiß versorgen

Wenn Sie Ihre Muskeln beim Regenerieren unterstützen möchten, ist Eiweiß wichtig. Ein Proteinshake nach dem Sport hilft Ihren Muskeln dabei sich schneller zu Regenerieren und kann Muskelkater ebenso vorbeugen und lindern.
Unsere Jungbrunnen-Proteinshakes sind zu 100% natürlich und enthalten mindestens 85% Eiweiß. Außerdem enthalten Sie alle wichtigen Aminosäuren. Informieren Sie sich in unserem Jungbrunnen-Shop!

5. Den Muskel massieren

Mit einer Massage des Muskels nach dem Sport wird die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung des Muskels deutlich gesteigert. Das regt auch die Zellerneuerung im Muskel an. Der Muskel kann viel schneller regenerieren und die kleinen Mikrorisse reparieren, die den Muskelkater verursachen.

Um den Muskel zu massieren, können Sie einfach Ihre Hände nutzen. Aber auch eine Faszienrolle  ist ideal geeignet um die Körperpartie stärker zu durchbluten. 

Auf unserem Youtube-Kanal informieren wir Sie regelmäßig über Themen rund um Gesundheit, Vitalität und Ernährung. Im Video “Sport macht krank und dick?” erfahren Sie, wieso Sport ab und zu nicht den gewünschten Effekt hat. Hier geht es zum Video! 

UNSER GESCHENK FÜR SIE!

Die 10 Erfolgsfaktoren für ein langes und gesundes Leben

Mit diesem Gratis eBook erfahren Sie die Geheimnisse, wie Sie:

  • sich wieder voller Energie fühlen
  • sich eine kraftvolle frische Ausstrahlung erhalten
  • Ihre Wohlfühlfigur erreichen und halten - auch in der zweiten Lebenshälfte
  • typischen Volkskrankheiten vorbeugen oder sie wieder loswerden

Weitere Artikel

Bewegung

Sind isotonische Getränke beim Sport sinnvoll?

Wer viel Sport treibt und schwitzt, muss diesen Flüssigkeitsverlust auch wieder auffüllen. Aber auf welches Getränk sollte dabei zurückgegriffen werden? In der Werbung liest man oft von isotonischen Getränken, die beim Sport besonders gut für uns sein sollen. Aber ist das wirklich so?

Weiter lesen »
Ernährung

Der Darm, unser 2. Gehirn

Darmbakterien; wir können sie als Freunde bezeichnen oder als äußerst fleißige Mitarbeiter. Wir leben in Symbiose mit ihnen, bieten ihnen Lebensraum und sie tun alles, was nötig ist, um ihre Umwelt zu erhalten. Darmbakterien ergänzen sogar unseren Genpool. In ihrer Gemeinschaft schützen sie uns vor Keimen, verwerten Nahrung so, dass sie für unseren Körper nützlich ist und Energie bereitstellt.

Weiter lesen »
Ein Leben ohne Medikamente erreichen

Voller Durchblick – Wie Sie Ihre Sehkraft verbessern

Unabhängig davon, ob man in jungen Jahren eine Brille trägt oder nicht, ab Mitte vierzig kann fast jeder eine lästige Veränderung der Sehschärfe wahrnehmen. Gefühlt geht das über Nacht. Erst wird die Schrift auf dem Smartphone immer kleiner, der Text in Miniaturgröße auf Verpackungen lässt sich nur noch erahnen, bis man dann auch bei einer durchschnittlichen Schriftgröße aufgibt – die Lesebrille wird zum ständigen Begleiter. Doch es gibt ein paar Tricks, die diesem Prozess entgegensteuern.

Weiter lesen »
Bewegung

Muskeln statt Medikamente

Es ist noch nicht lange her, da wurde Patienten nach einem Infarkt, bei Krebs, einem Bandscheibenvorfall, Rheuma und vielen anderen schweren Erkrankungen eines geraten: Belastung vermeiden! Je schwerer die Krankheit, desto länger war die Schonung angedacht. Die Wissenschaft ist heute weiter und durch Studien und neue Erkenntnisse hat sich die Sichtweise drastisch geändert.

Weiter lesen »
Ein Leben ohne Medikamente erreichen

Was tun, wenn Blähungen plagen?

Es gibt wohl niemanden, dem Blähungen völlig fremd sind. Während unser Darm Nahrung verdaut, entstehen Gase. Sie entweichen auf ganz natürliche Weise über den After. Wenn die Gasansammlungen zu groß werden, bezeichnen wir sie als Blähungen. Das gehört ganz selbstverständlich zu unseren Körperfunktionen. Selbst wer regelmäßig einen Blähbauch hat, muss keineswegs eine gestörte Darmfunktion aufweisen. Bei manchen Menschen allerdings werden die krampfartigen Beschwerden so stark, dass sie bis zu den Schultern ausstrahlen können. Manch einer ist schon einmal wegen Verdachts auf Herzinfarkt untersucht worden – es stellte sich heraus, dass lediglich Blähungen die Verursacher der Beschwerden waren.

Weiter lesen »