Einträge von Franziska Kiem

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Die 10 Superfoods für Ihre Darmflora

Heute stellen wir Ihnen gleich zehn von den gesunden Leckereien vor. Mit diesen Superfoods bringen Sie Ihren Darm mit Leichtigkeit in Schwung.

Was Ihre Darmflora liebt und Ihre Darmschleimhaut pflegt

Sie sind natürlich, süß, sauer und vollwertig. Die stärksten Superfoods für Ihren Darm haben eines gemeinsam: Sie verfügen über echtes Potenzial, Ihre Verdauung ins Gleichgewicht zu bringen. Manche von ihnen enthalten gesunde Bakterien, die Ihre Darmflora ergänzen. Andere sind ein wahres Schlemmeressen für die gute Mikrobengesellschaft in Ihrem Darm oder reduzieren Gase und geben Ihrem Essen die passende Würze.

Hier ist sie, die glorreiche Top 10 für einen gesunden Darm!

Präbiotika sind Lebensmittel, die ausreichend Ballaststoffe (weitestgehend unverdauliche Pflanzenfasern) enthalten. Diese sind jedoch die Lieblingsnahrung für Ihre Dickdarmbakterien.

  1. Artischocken regen die Gallenblase an, mehr Gallenflüssigkeit in den Darm abzugeben, dadurch kann Ihr Darm Fett leichter verdauen. Frische Artischocken enthalten zusätzlich viele Ballaststoffe, die Ihre guten Darmbakterien lieben.
  1. Zwiebeln gehören mit all ihren Ballaststoffen zur Lieblingsnahrung der guten Darmbakterien. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken entzündungshemmend.
  1. Blaubeeren, vor allem durch und durch blaue Wildheidelbeeren, haben ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung und enthalten neben anderer Antioxidantien viel Vitamin C. Sie können den Stuhlgang regulieren. Dank der enthaltenen Ballaststoffe zählen sie ebenfalls zu den Präbiotika.
  1. Leinsamen fördert das Wachstum nützlicher Bifidobakterien. Diese bewohnen hauptsächlich den Dickdarm, sie sind sogar in der Lage, Reizdarmsymptome zu lindern. Außerdem sind die Flachssamen eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren.
    Wichtig: Trinken Sie immer genügend Wasser dazu, denn Leinsamen quillt im Verdauungstrakt weiter auf.
  1. Pistazien enthalten pro 100 Gramm gleich 10 Gramm Ballaststoffe. Sie unterstützen damit das Mikrobiom. Die grünen Nüsse enthalten viel Eiweiß und helfen, den Blutzuckerspiegel zu reduzieren. In unterschiedlichen Studien wurden positive Eigenschaften für die Darmgesundheit festgestellt. So soll der regelmäßige Verzehr den Darm dabei unterstützen, die Zusammensetzung des Mikrobioms so zu beeinflussen, dass gesundheitsfördernde Effekte entstehen. Denn durch die gut genährte und damit wachsende Eubakterienpopulation wird vermehrt Butyratsäure produziert, und diese soll z. Dickdarmkrebs vorbeugen können.

Probiotika sind aktive Mikroorganismen für Ihre Darmflora.

  1. Kefir ist ein Pilz und wird tierischer Milch zugesetzt. Nach einem oder mehreren Tagen, der Geschmack wird dabei von Tagt zu Tag intensiver, erhält die Flüssigkeit durch die vom Pilz erzeugte Fermentation eine cremige Konsistenz und ist voller nützlicher Mikroben, die unsere Darmgesundheit unterstützen können. Kefir schmeckt hervorragend zu Früchten, als Joghurtalternative zum Frühstück oder als eiweißreicher Drink zwischendurch.
  1. Sauerkraut ist fermentierter Weißkohl, der durch den Fermentationsprozess für unsere Verdauung wertvolle Milchsäurebakterien dazugewinnt. Unser Tipp: Ein Löffel am Tag, zum Beispiel über die Winterzeit, versorgt uns mit wertvollen Vitaminen und hilfreichen Mikroorganismen. Vorausgesetzt, das Sauerkraut wurde nicht pasteurisiert.

Gewürze unterstützen Ihre Verdauung und wirken entzündungshemmend.

  1. Kreuzkümmel ist reich an ätherischen Ölen. Durch das Würzen mit den intensiven aromatischen Körnern können Sie Blähungen reduzieren. Die Samen sollen sich auch bei einer Candida Pilzbesiedelung des Darms positiv auswirken. Gleichzeitig löst sich Verstopfung in Wohlgefallen auf.
  1. Zimt fördert einen gesunden Appetit und ist gleichzeitig Blutzucker senkend, hilft bei der Fettverbrennung, verringert Völlegefühl und Blähungen. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften, wirkt auf die Darmmuskulatur entspannend und enthält Antioxidantien. Dieses Gewürz tut in geringen Mengen gut! Wichtig: Kaufen Sie Ceylonzimt, dieser soll weniger bzw. nicht lebertoxisch wirken. Sollten Sie an einer bestehenden Lebererkrankung leiden oder sich bezüglich Ihrer Lebergesundheit nicht im Klaren sein, sprechen Sie vor dem regelmäßigen Verzehr mit einem Arzt. 
  1. Koriander wirkt nachweislich bei Völlegefühl bis hin zum Reizdarmsyndrom, hilft Blähungen zu vertreiben und ist für viele ein bewährtes Mittel bei einer Darmsanierung, um ausufernden Pilzen den Garaus zu machen. Korianderblätter enthalten sehr viele Antioxidantien.
    Wichtig: Schwangere sollten auf die Einnahme von Koriander verzichten. Auch für Kinder, Kleinkinder und Allergiker ist dieses Kraut nicht geeignet, da es Linalool enthält. 

Und was wären all die leckeren Zutaten ohne ein passendes Rezept? Lediglich Vorfreude! Doch hier geht es direkt zum Genuss.

Drei-Minuten-Schlemmerrezept für Ihren Darm – ganz schön synbiotisch!

Unter synbiotisch oder Synbiotika ist die Kombination von Pro- und Präbiotika, also eine Mischung aus der Nahrung für das Mikrobiom und der nützlichen kleinen Helfer selbst, gemeint.

Mit dieser Zutatenlist erhalten Sie genau das! – einen Teller voller Powerfood für Ihren Darm.

Super als Frühstück oder auch als Dessert. Reich an Eiweiß und Vitalstoffen, kommen Sie Löffel für Löffel sogar Ihrer Wohlfühlfigur einen kleinen Schritt näher. Ein Mini-Rezept Säure-Basen-Balance gerecht.

Sie brauchen dafür:

  • 1 Handvoll Blaubeeren
  • 1 halbe Handvoll Himbeeren
  • 2 EL geschroteter Leinsamen
  • 3 EL zerkleinerte Pistazien
  • 100 bis 150 g Kefir
  • 1 TL Ahornsirup oder weniger einer zuckerfreien Alternative, wie Stevia
  • 1 großzügige Prise Ceylonzimt

Richten Sie den Kefir in einer kleinen Schale oder einem tiefen Teller an. Süßen Sie den Kefir, wenn gewünscht. Rühren Sie den Leinsamen unter. Lassen Sie diesen einige Minuten, bis zu einer halben Stunde, Quellen. Streuen Sie dann die Beeren darüber. Wenn Sie das Obst lieber gegart essen, können Sie die kleinen Früchtchen für zwei bis drei Minuten auf mittlerer Hitze mit ein paar Löffeln Wasser dünsten und dann darüber geben. Einmal schwungvoll mit dem Löffel durchziehen, das ergibt ein schönes Bild. Jetzt den Zimt darüber streuen und mit den gehackten Pistazien garnieren. Guten Appetit!

Wichtig! Trinken Sie ausreichend vor und nach dieser Mahlzeit. Insgesamt mindestens ein bis zwei Gläser Wasser, da der Leinsamen der Verdauung sehr viel Wasser entzieht. Nur so hat er einen positiven Effekt auf Ihren Darm.

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Was macht mich sauer?

Gemeint ist nicht direkt Ihre Stimmungslage, obwohl auch diese davon beeinflusst wird. Hier ist die Rede vom Säure-Basen-Verhältnis in Ihrer Verdauung und in den Zellen. Werden wir sauer, liegt das in der Regel an einem Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt. Doch wie kommt es überhaupt dazu? Welche Verhaltensweisen und Lebensmittel stecken dahinter und was können Sie dagegen tun?

Was ist mit dem Säure-Basen-Haushalt gemeint?

Für unseren Körper ist es essenziell, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Säuren und Basen in der Zelle und den Organen zu halten. Eine akute Übersäuerung ist tatsächlich lebensbedrohlich und muss notfallmedizinisch behandelt werden. Aber darum soll es heute nicht gehen. Eine schleichende Übersäuerung ist für einige komplementär medizinische Behandlungsmethoden relevant und wird mitbehandelt.

Der Säure-Basen-Haushalt einfach erklärt

Der Säure-Basen-Haushalt besteht aus mehreren Puffersystemen im Körper. Wir nehmen säure- und basenbildende Stoffe über die Atemluft, Getränke und Lebensmittel zu uns. Regulationssysteme sorgen dafür, dass überschüssige Basen oder Säuren über die Lunge und die Nieren ausgeschieden werden. Sind wir noch jünger, kommt der Körper meist einfacher mit einem vorübergehenden Säureüberschuss zurecht. Je älter wir werden und umso länger eine latente Übersäuerung andauert, desto schwieriger wird es für unseren Körper, die Balance zu halten.

Wenn der Körper überfordert ist …

… lagert er Stoffwechselabbauprodukte, die er sonst ausscheiden würde, beispielsweise im Bindegewebe, der Muskulatur und den Gelenken, ein. Die daraus resultierenden möglichen Störungen des Wohlbefindens sind vielfältig.

  • Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Gereiztheit
  • generell Stimmungsschwankungen
  • Gewichtszunahme
  • Muskelschmerzen, auch ohne Training
  • saures Aufstoßen
  • Verstopfung
  • Herzstolpern
  • Abgeschlagenheit
  • Müdigkeit

Nicht erst, wenn es so weit gekommen ist, sondern schon viel früher können wir aktiv werden und unseren Organismus einfach und tatkräftig unterstützen.

Sauer macht lustig!

Ganz im Gegensatz zu einer Übersäuerung machen saure Lebensmittel allgemein eher basisch.

  • Das, was wir täglich essen und trinken ist ausschlaggebend dafür, wie es um unsere Säure-Basen-Balance steht.
  • Zählen Hot Dogs, paniertes Schnitzel und die Schokoladenkekse zwischendurch zum Lieblingsessen, hat der Körper viel zu tun. Denn diese Lebensmittel machen sauer!
  • Zitrusfrüchte, Obst allgemein, Gemüse und stilles Wasser machen basisch. Sie alle sind reich an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Legen Sie Ihren Fokus auf genau diese basenbildenden Lebensmittelgruppen. Von den sauer machenden Lebensmitteln nehmen wir, wie Sie sehen können, ohnehin mehr als genug zu uns.

Stark säurebildende Lebensmittel

Hierzu zählen unter anderem

  • Zucker und Süßungsmittel
  • Weißmehlprodukte (einfache Kohlehydrate)
  • Limonaden, zuckerhaltige Säfte
  • tierisches Eiweiß, überwiegend aus konventioneller Haltung
  • die meisten Convinienceprodukte

Zusammen mit Bewegungsmangel steigt die Chance für eine Übersäuerung. Jeder Schritt bringt Ihren Stoffwechsel in Schwung und hilft, überschüssige Säuren und Stoffwechselabfallprodukte auszuleiten. Aber auch hier kann zu viel Bewegung, vor allem übertriebene Sporteinheiten, zu einer Übersäuerung führen.

Befindet sich Ihr Körper bereits in einer andauernden, leichten Übersäuerung, können Sie ihn zusätzlich unterstützen. Oder schaffen Sie einfach eine gute Grundlage für Ihre Säure-Basen-Balance an jedem Tag.

Basenbildende Lebensmittel

Unter den Top basenbildenden Lebensmittel sind …

  • … stilles Wasser, Kräuter- und Früchtetee sowie ungesüßte Saftschorlen,
  • saure Früchte wie Zitrone, Limette oder Himbeeren,
  • Lauch- und Zwiebelgewächse, Tomaten, Knoblauch,
  • generell Früchte, Gemüse und
  • Vollkorngetreide
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Ständig müde? Das hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit

Die ersten Pflanzen sprießen, die Vögel zwitschern morgens von den Dächern und die Tage werden länger – die ersten Anzeichen, dass der Frühling vor der Tür steht.

Mit dem Frühling hält auch die Frühjahrsmüdigkeit Einzug.

Doch woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit und was lässt sich dagegen machen?

Rund ein Viertel der Bevölkerung spürt dabei unter anderem Kreislaufbeschwerden, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit.

Das kommt zum einen daher, dass man sich in der kalten Jahreszeit oft ungesünder und fettreicher ernährt. Durch diese Ernährung nimmt man weniger Vitamine und Mineralstoffe zu sich. Dies hat zur Folge, dass man sich schlapp und müde fühlt.

Außerdem schläft man im Winter im Schnitt bis zu 45 Minuten länger – das ändert sich allerdings im Frühling, wenn die Tage wieder länger werden.

Auch die Hormone spielen eine nicht unwichtige Rolle dabei:

Während der dunklen Wintermonaten ist der Speicher des Gute-Laune-Hormons Serotonin leer, da es für die Entstehung Tageslicht benötigt. Der Speicher des Schlafhormons Melatonin dagegen ist voll.

Mit der Steigerung des Serotonins drosselt der Körper die Produktion von Melatonin.

Die Folge davon ist ein Duell der beiden Hormone und das wiederum lässt den Körper nach Verschnaufpausen fordern.

Doch was hilft dagegen?

  1. Sonne!
    Gehen Sie raus und genießen Sie die strahlende Sonne. Denn das Gute-Laune-Hormon Serotonin benötigt Licht für die Produktion.
  2. Kaltes Duschen
    Beginnen Sie den Tag mit kaltem Abduschen – zu Beginn fällt dies eher schwer, dennoch regt es den Kreislauf an und schüttelt die Müdigkeit ab. Zudem fördert es die Durchblutung der Haut und sorgt somit für eine frische Ausstrahlung.
  3. Power-Food
    Greifen Sie zu basischen Lebensmitteln und vermeiden Sie übermäßige Zufuhr von Getreideprodukten.
  4. Ausreichend trinken
    Gerade Wasser und ungesüßte Tees sollten über den Tag in ausreichender Menge getrunken werden (1,5 – 2 Liter) – das beugt Müdigkeit und Konzentrationsstörungen vor.
  5. Entspannung
    Auch während der Frühjahrsmüdigkeit ist es wichtig sich richtig zu entspannen.
    Planen Sie sich kleine Auszeiten ein und erholen Sie sich – wie wäre es dabei mit einem Hörbuch?
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Detox für die Haut: die 3 besten Tipps gegen Hautunreinheiten

Sie ist nur wenige Millimeter dick und macht circa 20 % unseres Körpergewichts aus – unsere Haut.

Tagtäglich wird sie rund 200 chemischen Stoffen ausgesetzt.

Dennoch bekommt sie häufig nicht die Aufmerksamkeit, die ihr zusteht und so begrüßt einen die ein oder andere Hautunreinheit wie Pickel beim Blick morgens in den Spiegel.

Diese entstehen unter anderem durch die hohe Schadstoffbelastung in unserer Umwelt.
Diese Schadstoffe bringen unseren Säure-Basen-Haushalt durcheinander und wir werden somit sauer.

Oft werden hunderte von Euros in teure Pflegeprodukte investiert, die die pralle und reine Haut einer 20-Jährigen versprechen. Nicht selten stimmt keines der Versprechen.

Doch glatte und strahlende Haut ist viel einfacher und kostengünstiger.

Wie? Das verraten wir in den besten drei Tipps:

1. Detox von Innen:

Das hört sich erst einmal nach Verzicht und Hungerkuren an – ist es aber nicht. Denn mit den richtigen Lebensmitteln wird Detox von Innen zum Genuss.

Greifen Sie hierbei zu basischen Lebensmitteln, welche Ihren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen.  Hier eignet sich vor allem:

  • Gemüse
    • Karotten, welche die Haut vor Sonnenbrand schützen
    • Spinat, welcher mit seinem enthaltenen Vitamin C, Vitamin A und Biotin für eine strahlende Haut sorgt
  • sonnengereiftes Obst
  • mageres Fleisch in Bio-Qualität.

Tipp: 

Kauen Sie gründlich und lange, denn die Verdauung beginnt schon hinter den Lippen.

Außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme unerlässlich, denn dies hilft Ihrem Stoffwechsel auf die Sprünge und die Schadstoffe werden ausgeschwemmt:
trinken Sie pro Tag circa 1,5 – 2 Liter Wasser. Auch Kräutertees unterstützen dabei, denn z.B. Brennnessel fördert das Entschlacken und kurbelt den Stoffwechsel an.

 

2. Detox durch Bewegung:

Gerade in der Detox-Phase ist Bewegung sehr wichtig, damit bringen Sie Ihren Stoffwechsel in Schwung. Allerdings soll dabei nicht übertrieben werden, Entspannung sollte ebenfalls nicht zu kurz kommen.
Unterstützen Sie mit einfachen Übungen Ihr Lymphsystem, welches dadurch angeregt wird und Schadstoffe abtransportiert.
Gerade Yoga empfiehlt sich für das Lymphsystem und bringt dieses richtig in Schwung.

 

3. Detox von Außen

Hier darf gepeelt, gecremt und massiert werden.

Gerade bei der Pflege von außen sollte darauf geachtet werden, dass sich in den Pflegeprodukten kein Mineralöl versteckt. Denn dieses kann die Entschlackungsfunktion der Haut stören.

Tipp:

für die Gesichtshaut eignet sich ein Olivenöl-Zucker-Peeling: einfach ein paar Löffel Zucker mit Olivenöl mischen, damit eine dickflüssige Masse entsteht und in kreisenden Bewegungen auf das feuchte Gesicht auftragen.
→ das Olivenöl wirkt zudem heilend und zieht Schadstoffe aus der Haut.

Auch perfekt für zu Hause: Basenbäder
Diese helfen beim Ausleiten der Giftstoffe und unterstützen die Haut beim Entsäuern. Zudem sorgen Basenbäder für eine wohltuende Geschmeidigkeit der Haut und regen die Durchblutung an – all das, während Sie ganz entspannt in der Badewanne sitzen.

Tipp:

Basenbäder können oftmals auch als Peeling verwendet werden – so haben alte Hautschüppchen keine Chance mehr.

Superfoods für Genießer

Früher hieß es „iss Obst, da sind Vitamine drin.“ Heutzutage allerdings macht sich eine regelrechte Ernährungshysterie breit – nur noch gesund reicht nicht mehr, es müssen Superfoods sein.

Was steckt nun hinter den sogenannten Superfoods und haben diese wirklich Superkräfte?

Das wohl bekannteste Superfood sind Chia-Samen – dieses Pseudogetreide wurde schon von den Mayas und Azteken als Sattmacher geschätzt und wird bei uns oft als Chia-Pudding zubereitet genossen.
Doch handelt es sich bei Chia-Samen auch um Superfood?
Tatsächlich enthalten Chia-Samen beispielsweise fünfmal soviel Calcium wie Milch und auch der Eisengehalt übertrifft den von Spinat.
Dennoch wachsen die sättigenden Samen hierzulande nicht und müssen unter hohem CO2-Aufwand importiert werden.

Auch die Acai-Beere erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Den kleinen Beeren werden vielversprechende Wirkungen zugeschrieben: so sollen sie beim Abnehmen helfen und gegen Diabetes wirken – also ein Superfood?
Die Acai-Beere ist zwar reich an Vitaminen und Mineralstoffen sowie an Antioxidantien, dennoch trifft dies auf viele heimische Früchte ebenfalls zu. Und einer der Vorteile bei regionalem Obst – es ist frisch, denn mit jedem Verarbeitungsschritt nimmt der Gehalt an Antioxidantien ab.

Ebenfalls eine der Wunderfrüchte – die Goji-Beere.
Diese kleinen, roten und verschrumpelten Beeren sollen das Immunsystem stärken, beim Abnehmen helfen und die Haut schützen.
Zwar haben die Goji-Beeren einen hohen Vitamin C-Gehalt – höher als bei einer Orange – allerdings sind die Beeren selten frisch.

Viele dieser sogenannten Superfoods wachsen zumeist in wärmeren Gefilden und müssen somit importiert werden – das heißt, sie müssen haltbar gemacht werden und verlieren dadurch viele wichtige Inhaltsstoffe.

Doch nicht immer muss es der Exot aus der Ferne sein – auch regional gibt es einige Superfoods, welche mit ihren positiven Eigenschaften punkten:

Eine der winzigen Nährstoffriesen sind Leinsamen. Dieses heimische Superfood fühlen sich sowohl im morgendlichen Porridge oder auch im frisch gebackenen Brot wohl. Außerdem haben die Wundersamen einen hohen Kalium- und Vitamin-E-Gehalt. Zudem sind die für Veganer wichtigen Mineralstoffe Eisen und Zink bei den kleinen Samen zu finden.

Auch in Sachen Beeren muss sich die Heimat nicht verstecken, denn die schwarze Johannisbeere, welche in unseren Gefilden heimisch ist, steckt voller Vitamin C, welches unser Immunsystem stärkt. Besonders am Morgen erfreuen sich viele über eine samtig schwarze Johannisbeermarmelade.

Ein weiteres Superfood aus der Region und ein wahrer Alleskönner sind Linsen.
Sie enthalten neben wertvollen Ballaststoffen und Eisen vor allem Magnesium und Calcium, welches starke Knochen unterstützt.
Außerdem lassen sich sich auf die unterschiedlichsten Arten zubereiten und genießen – ob als Eintopf, Salat oder sogar als Chips – Linsen.

Fettverbrennende Darmbakterien?!

Verbünden Sie sich mit Ihrem Mikrobiom gegen überflüssige Pfunde 

Hatten Sie auch schon einmal das Gefühl, da isst noch jemand mit? Nicht etwa deshalb, weil Sie häufiger einen Nachschlag holen, sondern weil sich ganz ohne Extraportionen das Hüftgold mehr und mehr in den Vordergrund drängt? Es ist nicht mehr zu übersehen. Doch warum?

Gemeinsam für die Wohlfühlfigur!

In der Tat sind Sie beim Essen nicht alleine und für die zusätzlichen Pfunde sind nach neuen Erkenntnissen nicht nur Sie selbst verantwortlich. Bei jeder Mahlzeit freuen sich Billionen von Mikroben in Ihrem Darm mehr oder weniger über das, was Sie Ihnen servieren.

Die Zusammenstellung Ihrer Darmflora beeinflusst Stoffwechselvorgänge. Wissenschaftler haben festgestellt, dass das Akkermansia muciniphila-Bakterium bei adipösen Menschen in einer wesentlich geringeren Anzahl vorkommt. Dieses „Helferlein“ ist wichtig für die Regeneration der Darmschleimhaut. Neue Zellen werden mit ihm gebildet, dass wiederum verringert Entzündungen. Und wer hätte das gedacht? Durch eine Zufuhr dieser Mikroben wurde bei Studienteilnehmern eine Gewichtabnahme trotz unveränderter Essgewohnheiten festgestellt. Bacteroidetes ist ein Bakterienstamm, der ebenso eine Gewichtsabnahme unterstützen können soll.

Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, je gesünder unser Darm mit seinen Bewohnern, umso besser wird der gesamte Organismus mit wichtigen Nährstoffen versorgt, das ist essenziell, um die angestrebte Wohlfühlfigur leichter zu erreichen. Das geht auch mit leckeren Rezepten und dem Extra an Genuss. Mehr dazu lesen Sie im Jungbrunnenportal.

Das Mikrobiom in unserem Darm

Billionen Darmbakterien leben in Symbiose mit uns. Sie beeinflussen unseren Gemütszustand, das körperliche Wohlbefinden und die geistige Leistungsfähigkeit. Die Wissenschaft steht hier mehr oder weniger am Anfang. Bisherige Erkenntnisse haben jedoch gezeigt, wie wichtig eine gesunde Kooperation mit unseren helfenden Mitbewohnern sein kann.

Das lieben Ihre guten Darmbakterien:

  • Frisches Obst und vor allem Gemüse.
  • Lebensmittel, die reich an Antioxidantien sind, z. B. Heidelbeeren, Himbeeren, Tomate, …
  • Alles, in dem genügend Faser-, also Ballaststoffe, enthalten sind. Dazu zählen Vollkorngetreide, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, …
  • Gesunde Fette mit entzündungshemmenden Eigenschaften wie zum Beispiel Lein- oder Walnussöl, beide sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Auch Olivenöl hat eine wohltuende Wirkung auf den Darm und sogar Butterschmalz wird im Ayurveda seit jeher als gesundheitsfördernd angesehen.
  • Greifen Sie zu Zuckeralternativen, darunter Xylit oder Stevia.
  • Weitere gute Mikroben, wie sie in Kefir, Joghurt und fermentiertem Gemüse zu finden sind, können die bereits vorhandenen Mikroorganismen bei ihrer für uns so wichtigen Arbeit unterstützten.
  • Unterstützen Sie Ihre Verdauung mit entzündungshemmenden und verdauungsfördernden Gewürzen, wie Fenchel, Anis oder Zimt.

In 5 Schritten zu einem aktiven Stoffwechsel

Fühlen Sie sich oft schlapp und müde? Wenn es Ihnen auch oft schwerfällt in die Gänge zu kommen oder Sie morgens nur langsam wach werden, sollten Sie Ihren Stoffwechsel in Schwung bringen. Das macht Sie nicht nur fit, sondern hilft auch, Ihren Säure-Basen-Haushalt in Balance zu halten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Stoffwechsel mit nur 5 Schritten aktivieren können.

Schritt 1 – Kommen Sie in Ihre Säure-Basen-Balance

In naturheilkundlichen Verfahren ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt häufig die Basis und das Bindeglied zwischen den Anwendungen und der Entfaltung des beabsichtigten Nutzens. Mit jedem Bissen und jedem Schluck können Sie Ihren Körper unterstützen, basisch zu werden.

  • Essen Sie viel Obst und Gemüse
  •  Integrieren Sie vermehrt Basen bildende Lebensmittel in Ihren Speiseplan.
    Unser Tipp: Eine Liste mit Basenbildnern finden Sie im Jungbrunnenportal im Programm Sanfte-Detox-Kur für Genießer.
  •  Kombinieren Sie Eiweiß immer mit Vitalstoffen.
  •  Bewegen Sie sich ausreichend.
  • Und trinken Sie so, dass es Ihrem Körper guttut.

Schritt 2 – Trinken Sie ausreichend!

Kennen Sie das? Es ist bereits Nachmittag und Sie haben seit dem Frühstück nichts mehr getrunken. So geht es vielen von uns immer wieder. Dabei ist Wasser DAS Superfood! Jede Zelle in unserem Körper braucht es, kein Stoffwechselvorgang gelingt ohne ausreichend Flüssigkeit. Das wir an die jeweilige Situation angepasst genügend trinken ist also essenziell. Manchmal vergessen wir es oder unser Körper signalisiert uns Hunger anstelle von Durst. Deshalb ist dieser Schritt besonders wichtig um Ihren Stoffwechsel in Schwung zu bringen.

  • Trinken Sie als gesunder Erwachsener zwischen 1,5 und 2,5 Liter Wasser pro Tag. Wenn Sie trainieren oder viel schwitzen, passen Sie die Trinkmenge dementsprechend an. Im Zweifel oder bei Erkrankungen sprechen Sie über die geeignete Trinkmenge mit Ihrem Arzt. Und es gibt übrigens auch ein Zuviel des Guten, übertreiben Sie es also nicht.
  • Besonders wichtig ist, was Sie trinken. Nicht alles ist gleichsam hilfreich. Stilles Wasser ist die beste Wahl, gefolgt von Kräutertee. Beide unterstützen auch Ihre Säure-Basen-Balance. Kohlensäurehaltige Getränke und solche, die gesüßt sind, machen Ihren Organismus sauer.
  • Trinken Sie schluckweise und über den Tag verteilt, so kann Ihr Körper das Wasser besser aufnehmen.
  • Eine Trinkapp erinnert Sie regelmäßig daran, auf Ihren Wasserhaushalt zu achten.
  • Trinken Sie noch vor dem Frühstück ein bis zwei Gläser körperwarmes Wasser oder eine Heiße Zitrone. Das macht Sie wach, wirkt bei vielen besser als Kaffee und Ihr Stoffwechsel kommt bereits morgens in Fahrt.

Schritt 3 – Unterstützen Sie Ihr Lymphsystem!

Indem Sie ausreichend trinken, haben Sie für diesen Schritt schon einiges getan. Weitere hilfreiche Unterstützung erreichen Sie mit dem richtigen Würzverhalten, genauso wie mit einem erfrischenden Extra bei der nächsten morgendlichen Dusche.

  • Machen Sie gezielte Übungen auch während Sie sitzen. Zum Beispiel die Wadenpumpe oder strecken Sie sich ausgiebig.
  • Würzen Sie mit allem, was Ihr Herz begehrt. Aromatisches Essen, dass uns schmeckt, nährt und entspannt. Seien Sie lediglich beim Salz etwas sparsamer. Wir brauchen Salz in unseren Mahlzeiten, aber etwas weniger tut es meistens auch!
  • Wer Erfrischungen mag, kann zum Beispiel bei der Morgendusche einen kneippschen Knieguss einbauen. Der Wechsel von warmen und kaltem Wasser regt den Kreislauf an. Das Lymphsystem wird aktiviert. Zudem fördern Sie damit die Entstehung von braunem Fettgewebe, das uns wohlfühlschlank hält.

Schritt 4 – Machen Sie Pausen vom Sitzen und atmen Sie durch!

Für alle, die ohnehin ständig auf den Beinen sind, gilt natürlich das Gegenteil. Sie sollten sich eher mal hinsetzen oder sogar kurz die Beine waagerecht lagern, um abgesackte Lymphe wieder leichter zu befördern. Für alle anderen gilt: Auch vom Sitzen sollten wir Pausen machen.

  • Stellen Sie sich einen Timer und stehen Sie alle 1,5 Stunden auf. Gehen Sie ein paar Schritte am besten Treppen, das regt Ihren Kreislauf zusätzlich an.
  • Machen Sie anregende oder Stress reduzierende Atemübungen.
    Unser Tipp: Im Jungbrunnenportal finden Sie dazu einen Entspannungs-Guide.

Schritt 5 – Starten Sie mit Herz-Kreislauf- und Krafttraining!

Bewegung verbrennt überschüssige Energie, bringt Stoffwechselprozesse in Gang, hilft beim Entgiften und gleicht den Blutzuckerspiegel aus. Über die An- und Entspannung der Muskulatur bauen wir zudem Stress ab. Würden wir aufhören uns zu bewegen, käme auch unser Stoffwechsel zum Erliegen. Ohne Bewegung geht es nicht. Und da die meisten von uns ohnehin zu wenig für ihre Muskeln tun, die meiste Zeit hinter dem Schreibtisch verbringen, ist das gezielte Training so wichtig.

  • Trainieren Sie auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
  • Bauen Sie Muskelkraft auf. Spätestens ab dem 35. Lebensjahr verlieren wir an Muskelmasse. Dem können Sie entgegenwirken. Ihr Jungbrunnencoach unterstützt Sie dabei.
  • Kombinieren Sie Kraft- und Ausdauertraining.
    Unser Tipp: Ihr Jungbrunnenclub bietet Ihnen ein auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes, chipgesteuertes Zirkeltraining.
  • Bewegen Sie sich täglich mindestens eine halbe Stunde an frischer Luft.
  • Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung durch moderates Gehen, Nordic Walking oder Radfahren.

Digitales Detox

Es klingelt, vibriert, blinkt und hat zumeist unser Leben im Griff! – das Smartphone. Dieser kleine Dauerbegleiter verursacht Stress, raubt Zeit, kostet Energie und lässt die Sinne verkümmern. Wie wäre es mit digitalem Detox? Für mehr Ruhe im Innern und Kraft fürs Leben.

Wir schenken den Bildschirmen in unserem Leben viel Zeit 

  • 71 % der Deutschen nutzen das Internet täglich, die Nutzung insgesamt liegt bei 90 %.
  • Allein mit WhatsApp erhalten wir in Deutschland täglich 60 Milliarden Chatnachrichten.
  • 63 % der deutschen Bevölkerung kommuniziert tagtäglich mit dem Messenger WhatsApp.
  • Etwa ein Drittel der Bevölkerung spricht bereits mit einem digitalen Zeitgenossen, den sogenannten Sprachassistenten.
  • 38 % nehmen das Smartphone laut eines Marktforschungsinstitutes mit ins Schlafzimmer.

Setzen Sie digitale Prioritäten

Wenn wir in der Lage sind ein Handy zu bedienen, könnten wir dieses Wissen doch auch nutzen, um uns vor einem Zuviel zu schützen; das Handy einfach ausschalten. Wenn da nicht das Verlangen nach noch mehr Information wäre. Wir könnten etwas verpassen! Oder vielleicht gibt es ja etwas Dringendes? Von der Arbeitswelt ist noch gar nicht die Rede, hier ist die digitale Vernetzung bereits die Grundlage für die meisten Abläufe in Unternehmen.

Schon Paracelsus wusste, „(…) allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“

Und wir wissen das ja eigentlich auch.

Unsere digitalen Begleiter können eine hervorragende Unterstützung sein. Sie machen das Leben in vielen Situationen einfacher und sogar sicherer.

Dennoch haben sie das Tempo, mit dem wir unser Leben erleben und miteinander kommunizieren enorm erhöht und durch die permanente Verfügbarkeit auch inhaltlich verändert.

Wer hat sich noch nicht dabei ertappt, für nur einen Satz in einem Messenger gleich eine Nachricht abzuschicken. Das macht schnell 10 Nachrichten aus einem kleinen geschriebenen Absatz, indem man sich doch nur vergewissern wollte, ob die Verabredung noch aktuell ist. 

Was ist Technostress?

 

Genau diese Flut an informativen Ereignissen! Nachrichten, die ständig auf dem Display aufpoppen, weil jemand etwas vergessen hat zu erwähnen oder eine vermeintlich wichtige Eilmeldung der Nachrichtenredaktion XY, erzeugen Stress. Dies treibt mehrmals täglich unseren Puls unangenehm in die Höhe und macht uns das Leben dann doch wieder schwer. Na, sagen wir zumindest, es geht die Leichtigkeit verloren.

Die dadurch ausgelösten körperlichen Reaktionen haben einen Namen: Technostress.

Denn jede erhaltene Information verlangt uns eine Entscheidung ab, nämlich, wie wir mit dieser umgehen, wie relevant Sie in der Situation für uns ist. Hinzu kommen Zeitdruck sowie technische Herausforderungen, wenn der Computer nicht macht, was er soll.

Schluss mit Technikfrust. So klappt’s!

All die bis hierhin genannten Situationen können für unseren Organismus immerhin andauernde Anspannung bedeuten. Zucken Sie hin und wieder beim Klingeln und Piepsen Ihres oder anderer Handys? Oder haben Sie das Gefühl, das Handy gibt Töne von sich, obwohl es im Lautlos-Modus ist? Das nennt sich Phantomklingeln oder Phantom-Vibrations-Syndrom. Diese kleinen Geräte haben uns manchmal doch ganz schön unter Kontrolle.

Für das Zurückgewinnen Ihrer Freiheit gibt es eine effektive Strategie – Digital-Detox!

Digital-Detox-Checkliste für eine entspannte Zeit

 

  1. Nutzen Sie den Flugzeugmodus für Onlinepausen. Gerne auch mehrmals zwischendurch für einige Minuten.
  2. Fragen Sie sich, ob das Handy wirklich überall mit dabei sein muss. Können Sie zum Beispiel beim Entspannungsbad darauf verzichten?
  3. Deaktivieren Sie Push-Benachrichtigungen, damit können Sie selbst und manuell entscheiden, wann Sie sich Zeit für eingegangene Nachrichten nehmen.
  4. Aktivieren Sie stille Benachrichtigungen. Vibrationsalarm und Signaltöne sind dadurch deaktiviert. Damit sollten Sie auch in stressigen Zeiten schon weniger der beiden Stresshormone Adrenalin und Cortisol ausschütten. Denn diese machen bei negativem Stress bekanntlich dick und rauben uns im Extremfall sogar den Schlaf.

    Unser Tipp: Sie können auch einen individuellen Klingelton auswählen, dann erinnert Sie das Klingeln anderer Handys nicht automatisch an die eigene Erreichbarkeit.

  5. Widmen Sie sich nur einer Sache. Hören Sie einen Podcast ODER lesen Sie die aktuellen E-Mails. Tun Sie nicht zu vieles gleichzeitig, nur weil es Ihr Smartphone kann.

  6. Informieren Sie Ihren Bekanntenkreis, dass Sie sich lieber Zeit für eine Antwort nehmen möchten und daher nicht immer sofort zurückschreiben. Antworten Sie, wenn es für Sie im Alltag passt. Das kann auch am nächsten Tag sein.
  7. Wenn Sie zum Beispiel spazieren gehen, tun Sie dies bewusst und aktivieren Sie Ihre Sinne, indem Sie die Umgebung wahrnehmen; auf sich wirken lassen. In dieser Zeit können Sie das Handy in den Flugzeugmodus stellen, so bleiben Sie ungestört, können aber zu jeder Zeit darauf zugreifen.
  8. Computer, Handy und Co haben im Schlafzimmer nichts verloren.
  9. Ein bis zwei Stunden vor dem zu Bett gehen sollten Sie sich vom digitalen Medienkonsum, wenn möglich, frei machen. Ein Buch oder ein entspannendes Hörbuch sind gute Alternativen.
  10. Sinnesreize überfluten uns, gaukeln unserem Körper eine falsche Tageszeit vor. Nutzen Sie Blaulichtfilter für alle Bildschirmgeräte. Sie filtern blaue Lichtanteile, die uns wachhalten heraus, dadurch können Sie besser einschlafen. Denn sobald diese von unseren Augen wahrgenommen werden, wird die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin verzögert. Nutzen Sie dafür Apps. Diese verfügen auch über einen Timer und gehen damit bei Sonnenuntergang automatisch in den Abendmodus.
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Immunsystem stärken – durch basische Ernährung

Die Nase läuft, der Hals kratzt und die Gliederschmerzen klopfen auch mal wieder an.
Wer kennt das nicht – die kalte Jahreszeit und ein Infekt jagt den nächsten.
Gerade deshalb ist man im Winter auf ein gesundes Immunsystem angewiesen, welches durch eine Übersäuerung des Körpers negativ beeinflusst werden kann.

Denn durch unsere Ernährung wie z.B. durch zu viel Zucker, tierisches Eiweiß, Koffein oder auch Weißmehlprodukte werden überschüssige Säuren im Körper produziert. Dadurch wird der Säure-Basen-Haushalt in den sauren Bereich verschoben, wodurch unser Immunsystem herunterfährt und Bakterien und Viren es sich gemütlich machen.
Zusätzlich kommt die mangelnde Bewegung an der frischen Luft, welche dafür sorgt, dass der Kreislauf nicht mehr in Schwung kommt und somit das Ausscheiden der Giftstoffe reduziert wird.

Beschäftigt man sich nun mit dem Thema Ernährung, stößt man dabei auf die Begriffe Entgiftung, Detox und Säure-Basen-Haushalt sowie basische Lebensmittel.

Doch was bewirken basische Lebensmittel und welche sind dies?

Basische Lebensmittel sind Nahrungsmittel, die basische Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Calcium, Natrium, Eisen oder Kalium liefern und die der Körper basisch verstoffwechselt. Sie werden oft auch als basenbildende Lebensmittel bezeichnet, denn in ihnen stecken gesunde Inhaltsstoffe, die die körpereigene Basenproduktion anregen.
Sauer bedeutet hingegen das vor allem Lebensmittel mit hohem Eiweißanteil sauer im Körper verstoffwechselt werden.

Der basische Einkaufskorb

  • Obst: alle Sorten sowie auch getrocknetes Obst (ungeschwefelt und ungesüßt) – Rosinen, Blaubeeren und Aprikosen
  • Gemüse und Salate: Karotten, Sellerie, Blumenkohl sowie Kopfsalat, Kresse und Spinat
  • Kräuter: Brennnessel, Basilikum und Pfefferminze
  • Getränke: Wasser, ungesüßter Kräutertee und selbstgemachte Smoothies
  • Pilze: Champignons und Austernpilze
  • Nüsse: Mandel, Walnüsse und Haselnüsse

Milchprodukte sowie Fleisch und Fisch aus konventionellen Zuchten wirken sich bei einer basenbildenden Ernährung eher negativ aus und sollten daher gemieden werden.
Greifen Sie daher zu Bio-Fisch und Bio-Fleisch sowie zu Ghee (geklärtes Butterschmalz) als Butterersatz, welches unter anderem gegen Darmentzündungen wirkt.